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Fuerteventura - Rückgang der Besucherzahlen

Im ersten Quartal dieses Jahres verbrachten ca. 24% weniger Touristen ihren Urlaub auf Fuerteventura.
Damit ist Fuerteventura die vom Besucherrückgang am stärksten betroffene Insel der Kanaren, am geringsten sanken die Besucherzahlen auf La Palma. Hier betrug der Rückgang “lediglich” 14% gegenüber dem ersten Quartal 2008.

Insgesamt haben vom Januar bis zum März 2009 ca. 2,3 Millionen ausländische Touristen ihren Urlaub auf den Kanaren verbracht, dies entspricht einem Rückgang von ca. 15% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

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Die Hotels auf Fuerteventura erreichen eine 90-prozentige Auslastung und der Süden meldet alles belegt


Fuerteventura festigt sich als Sommer-Reiseziel für Besucher aus Spanien, Italien und Island. Der Präsident des touristischen Unternehmerverbandes stellt fest: “Das Problem ist, dass es nur zwei Monate sind”.

Fuerteventura festigt sich als Reiseziel für den Sommer und kommt an eine Auslastung von 100% heran. Nach dem Geschäftsführer des Tourismusverbandes, Antonio Miguel Marrero, ist der Süden ausgebucht und im Durchschnitt gilt eine Belegungsrate von 90% auf der gesamten Insel. “Die Monate Juli und August sind die besten und seit drei Jahren ist der Sommer die stärkste Zeit, während es vorher der Winter war”, bemerkt Marrero.

Urlauber vom spanischen Festland und diejenigen aus Italien bilden die Mehrheit in der Sommersaison, neben dem beginnenden Tourismus aus Frankreich und Island. Dieser begann kürzlich und wurde während des Aufenthalts der Verantwortlichen aus Reykjavik als voller Erfolg gefeiert.

“Das ganze Jahr über haben wir Gäste aus Deutschland und England. Doch bemerkenswert ist die große Anzahl der Spanier vom Festland, die in den Sommermonaten kommen. Außerdem ist es uns gelungen, einen italienischen Reiseveranstalter zu finden, der Fuerteventura als einzige kanarische Insel für seinen Sommerkatalog ausgewählt hat”, so der Geschäftsführer des Tourismusverbandes.

Der Rat für Tourismus der Inselregierung betont zusätzlich, dass die Besucher in der Sommerzeit hauptsächlich Familien und Paare mit einer hohen Kaufkraft sind und ihr Geld in Restaurants, Bars und Cafés ausgeben.

Auf der anderen Seite stellt der Präsident der Asociación de Empresarios de Hostelería y Turismo ( AEHT) - Geschäftsverband für Hotelgewerbe und Tourismus auf Fuerteventura, Antonio Hormiga, fest, “das Problem ist, dass es diese Bewegungen nur während zwei Monaten gibt, das Jahr aber 12 Monate hat”. Und Hormiga fügt hinzu, dass die aktuelle Saison gut läuft “und das ist sehr positiv, denn was uns interessiert ist, die Krise zu beenden und auch für die Wintersaison eine gute Auslastung zu erreichen”.

Nach dem Urteil des Präsidenten des AEHT beginnt die Insel “das Licht zu erblicken und den Tunnel zu verlassen, weil wir dieses Jahr noch einige Monate Reserve haben, wie z.B. das letzte Quartal ”. Antonio Hormiga besteht darauf, dass daran gearbeitet werden muss, den ’All inklusive Urlaub’ soweit wie möglich zu reduzieren. Dieser schadet nicht nur den Taxiunternehmern, Einzelhändlern und Restaurantbesitzern, sondern auch den Hoteliers. “Uns beunruhigt auch, dass viele Touristen ein Billigpaket gebucht haben mit “all inklusive”, weil dabei der Gewinn minimal ist und die Touristen nur eine geringe Kaufkraft besitzen”.

Auf der anderen Seite, hält der Rat für Tourismus der Inselregierung Kontakte zu den Hotelketten, um die Problematik zu lösen, die ausgelöst wurde durch die Essenszeiten. Die spanischen Touristen hatten sich beschwert, dass im letzten Jahr im Sommer die Essenszeiten an die Gewohnheiten der Engländer angepasst wurden. Und zwar für das Mittagessen von 12 Uhr bis 14 Uhr und für das Abendessen von 18 Uhr bis 20 Uhr.

“Wir fordern von den Zuständigen, dass die Essenszeiten verlängert werden, weil wir auf den nationalen Tourismus setzen und dessen Gewohnheiten korrespondieren nicht mit den unseren” betonte der Geschäftsführer des Tourismusverbandes.

Quelle : Fuerteventura Info Center
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Streik der Müllabfuhr in der Gemeinde Pájara

Wieder werden die Müllcontainer überlaufen, streunende Katzen und Hunde den Müll verschleppen, und der Wind sein übriges dazu tun und ihn bis in die letzten Ecken blasen.

Und was ist geschehen? Der letzte Streik, in dem man für die Angleichung der Gehälter an die anderer Gemeindekreise erfolgreich ‘gekämpft’ hatte, liegt ja noch nicht mal zwei Monate zurück !?

Die damals ausgehandelte Gehaltserhöhung von 85,00 € für die Vorarbeiter und 35,00 € für die restlichen Arbeitskräfte ist wiederum das Thema. Aber diesmal geht es nicht um eine weitere Erhöhung, sondern darum, dass diese von der Firma FCC akzeptierten Forderungen auch tatsächlich so gezahlt werden. Die Firma FCC war bei der letzten Gemeindeausschreibung zur Übernahme der Müllbeseitigung als unter Vertrag genommene Firma hervorgegangen.

Die Gewerkschaft ‘Intersindical Canarias’ hat in Vertretung der Arbeiter verlauten lassen, die Firma wolle von jedem Arbeitnehmer 60,00 € von der Gehaltserhöhung einbehalten, sollten die Arbeiter verlangen, dass ihnen die Gehaltserhöhung tatsächlich ausbezahlt werde.

Und des weiteren beschwerte man sich seitens der FCC, dass der eigentliche Grund dafür in der aufgelaufenen Schuldenlast der Gemeindeverwaltung in Pájara liege, die bei jenen tief in der Kreide stehen würde.

Da müssen wir den Herrn Bürgermeister schon mal auffordern, die ausstehende Schuld zu begleichen, damit die Firma FCC ihre Arbeiter entlohnen kann, wie es sich gehört!

Mit Müllhaufen an jeder Straßenecke lässt sich nun mal keine sehr positive Werbung auf dem Tourismussektor realisieren, so schön auch die Inselvertreter auf der gerade abgelaufenen Tourismusmesse FITUR in Madrid gelächelt haben…!

Quelle : Fuerteventura Info Center
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