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Neues mobiles Einsatzgerät für die lokale Polizei
Die Polizei in Morro Jable verfügt seit vorvergangener Woche über ein neues Einsatzfahrzeug, ein Quad, ausgestattet mit allem notwenigen Einsatzequipment, wenn auch - bedingt durch seine Größe - in geringerem Umfang als ein vergleichbares Straßeneinsatzfahrzeug. Das Fahrzeug wird bereits im Streifendienst eingesetzt.
Das Cabildo de Fuerteventura (die Inselregierung) ist damit dem offiziellen Verlangen des Bürgermeisters von Pajara nachgekommen, der lokalen Polizei ein geeignetes Fahrzeug zur Verfügung zu stellen, damit auch unzugängliche Strandabschnitte im Süden dem Auge des Gesetzes nicht verborgen bleiben. Die vorhandenen Allradfahrzeuge sind für viele Stellen an dem 30-km-Strand nicht das adäquateste Einsatzfahrzeug, da auch jene zu schwer für die feinsandigen Strände sind und sich festfahren würden.
Auf dem Foto das neue angeschaffte Einsatzfahrzeug, ein Quad der Marke Suzuki 4×4 700ccm, womit jetzt in Pajara zwei derartige geländegängige Quads, in Morro Jable und in Costa Calma, die Sicherheit der Strandbesucher sicherstellen.
Quelle : Fuerteventura Info Center
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Vorsicht RADAR
Die Polizei in Puerto del Rosario hat zum Jahreswechsel ein neues ‘Spielzeug’ bekommen, ein Einsatzfahrzeug mit Radar für Geschwindigkeitskontrollen innerhalb der Inselhauptstadt.
Vor allem die langgezogenen innerstädtischen Verbindungsstrassen, die südliche (zukünftige) Autobahnzufahrt und die nördlichen Einfallstrassen sind beliebte ‘Sprint-Meilen’ unter der Auto fahrenden Bevölkerung – und nicht nur die jüngeren Autofahrer geben hier hin und wieder schon mal richtig Gas!
Leider spiegelt sich dies auch in der alljährlichen Unfallstatistik wieder, die, trotz des im letzten Jahr eingeführten Punkteführerscheins nicht den erwarteten Rückgang an Unfällen bewirkt hat.
Das neue Radar-Mobil der Guardia Civil ist nicht getarnt und recht einfach an dem im Kühlergrill sitzenden Messauge und den im Fahrzeuginneren installierten Kameras zu erkennen. Als Beigabe hat man auch noch alle notwendigen Instrumente installiert und beigefügt, um Blutalkoholproben direkt an Ort und Stelle vorzunehmen.
Anders läuft die Sache weiter im Süden. Dort kann ein am Straßenrand stehender weißer Zivil-PKW durchaus das Radarfahrzeug sein, das die ‘zu flotte Fahrweise’ auf den inner- und außerstädtischen Straßen überwacht.
Quelle : Fuerteventura Info Center
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Seit dem 1. Juli in Kraft ist der spanische Punkte-Führerschein
Für alle, die es verpasst haben: seit dem 1. Juli hat jeder Autofahrer auf Spaniens Strassen ein Guthaben-Saldo von 12 Punkten auf seinen Führerschein.
Davon werden bei Verstößen gegen das spanische Straßenverkehrsrecht nach dem jetzt gültigen Punktekatalog die entsprechenden Punkte abgezogen. Angekommen bei 0 ist der Schein weg! Das gilt sowohl für spanische, als auch für alle sonstigen Führerscheine, egal in welchem Land jene ausgestellt worden sind. Dazu gibt es natürlich auch noch die entsprechen Bußgelder, die inzwischen durch EU-Abkommen auch in anderen Ländern der Europäischen Union von den dortigen zuständigen Verwaltungen eingezogen werden.
Den einsamen Rekord hält auf Spaniens Strassen ein auf dem Festland ansässiger Ecuadorianer, der nur zwei Stunden nach dem Inkrafttreten am 1. Juli, 00:00 Uhr, seine Fahrlizenz abgeben durfte. In Schlangenlinien (conducción temeraria – unsichere Fahrweise) mit überhöhter Geschwindigkeit über die Autobahn (erlaubt sind 120, man blitzte ihn mit 160 Sachen), nicht angegurtet, keine in Europa gültige Fahrlizenz und das Verweigern der Alkoholprobe, diese Verstöße summierten sich auf 16 Punkte. Die übrigen vier Punkte, die nicht angerechnet werden konnten auf diesen Führerschein, bleiben ihm für den nächsten, sollte er jenen nach einer Wartepause von einem halben Jahr neu machen.
Auf Fuerte hat man in der ersten Punkte-Woche bereits über 350 jener ungeliebten Punkte verteilt. Dabei stehen an erster Stelle die Gurtmuffel, dicht gefolgt von den alkoholisierten Fahrern und den Rasern, Tendenz steigend.
An vielen Stellen auf unserer Insel werden von den verschiedenen Polizeikörpern (Guardia Civil oder Policía Municipal) Kontrollstellen errichtet, mit Vorliebe an den Kreisverkehren. Aber auch auf den langen Geraden, an den vielen Baustellen, auf Nebenstrassen und innerstädtischen Strassen sieht man plötzlich die bekannte Polizeikelle oder nachts den Leuchtstab, die unmissverständlich zum Anhalten auffordern.
Eine ‘Straßen-Rallye’ zwischen drei Mietwagen auf der FV-2, zwischen den beiden Kreisverkehren bei Gran Tarajal, inmitten der dortigen Baustelle des neuen Industriegebietes (Geschwindigkeit limitiert auf 40 km/h, Überholverbot), die eben in der Baustelle alle vorausfahrenden Fahrzeuge im Michael-Schuhmacher-Stil (Stossstange an Stossstange) überholten, endete bei der dort stehenden Motorrad-Streife der Guardia Civil. Als hätte man auf sie gewartet…
Da kommen auf einen Schlag viele, viele Punkte zusammen. Zu den Vergehen wegen überhöhter Geschwindigkeit und dem Überholen im Überholverbot summiert sich noch das “Teilnehmen an nicht autorisierten Rennen”, wie es offiziell im spanischen Verkehrsrecht heißt.
Die Polizei auf Fuerte hat nachgerüstet: mit vielen, überwiegend weißen Zivilstreifenfahrzeugen verschiedenster Marken, die sich ganz unscheinbar in den normalen Verkehr einreihen. Man erkennt sie spätestens, wenn plötzlich die Kelle zum Anhalten auffordert…
Wir wünschen allen unseren Lesern einen angenehmen Urlaub und eine unversehrte Rückkehr!
KLICK! - Vergessen Sie bitte nicht den Sicherheitsgurt. Nicht nur, um Geld zu sparen, sondern – im Fall der Fälle – Ihrer und der Gesundheit Ihrer Mitfahrer wegen!
Quelle : Fuerteventura Info Center