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Fuerteventura se hace bonita

Entlang den Straßen auf Fuerteventura sieht man immer wieder Werbetafeln mit diesem oder ähnlichen Slogans wie ‘Queremos ponerte bonita’, ‘Estamos limpiando’ oder ‘Plan de Dinamización Turística’.

Einen großen Teil aus den Steuereinnahmen hatte man im Vorjahr und diesem Jahr in die Verschönerung des Ambientes investiert und, wie man allerorts sehen kann, ist die von der Inselverwaltung proklamierte Säuberung der Umwelt, kräftig unterstützt von den
Gemeindearbeitern, in vollem Gange. Allerorts sind Minibagger und Gemeindepersonal dabei, die Straßenränder von Müll und wuchernden Sträuchern zu befreien.

Alles eine nicht gerade kleine Aufgabe und Ausgabe, um die Insel schöner, sauberer, einladender für unsere Gäste erstrahlen zu lassen. Helfen Sie uns bitte auch dabei und nehmen Sie den Müll – sollten keine Mülltonnen in nächster Umgebung stehen – eben bis zur nächsten mit.

Leider hat die Verschönerungsaktion auch wieder die Langfinger auf Ideen gebracht. Mit viel Mühen und letztendlich Steuergeldern werden die Kreisverkehre begrünt – Pflanzen, Blumen, Sträucher, Kakteen und Palmen. Viele von den begrünten Verkehrsinseln werden immer wieder – und vor allem an Wochenenden – von ‘Grünpflanzen-Liebhabern’ besucht, die wohl jene Grünanlagen mit einem Selbstbedienungsladen verwechseln. Sowohl kleinere Pflanzen als auch größere, mannshohe Palmen werden einfach ausgegraben und – vermutlich – im heimischen Garten wieder eingepflanzt. Manche der unerlaubt entfernten Pflanzen seien so groß und schwer gewesen, dass man diese wohl mit der Hilfe von mehreren Personen auf einem Kleinlaster oder ähnlichem aufgeladen und weggefahren haben muss.
Kaktus
Lázaro Cabrera vom Umwelt-Ministerium der Inselverwaltung hat bereits Anzeige bei der Guardia Civil erstattet, da man diesen Diebstählen nicht hilflos zusehen will. Informationen (auch vertrauliche) werden bei jeder Polizeidienststelle oder bei den Dienststellen der Guardia Civil auf Fuerteventura entgegen genommen.

Wie schon in früheren Artikeln angemerkt, ist die Verwirklichung der Nord-Süd-Autovía auf Fuerteventura in den Infrastruktur-maßnahmen des Staates für die nächsten Jahre ausgewiesen. Stück für Stück wird der Norden dem Süden näher kommen. Gerade werden die Vorbereitungsmaßnahmen zum Baubeginn für eines der längsten Teilstücke, von Pozo Negro nach Gran Tarajal, ausgeführt. Beschilderung, Ausweichstrassen, Umleitungen.

Während der Bauzeit wird wohl die ‘alte’ Innenlandstraße von Tuineje bis Antigua wieder an Bedeutung gewinnen, wenn sich der Verkehr auf der FV-2 wegen der Baumassnahmen staut.

Quelle : Fuerteventura Info Center
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