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Die ewige Baustelle an der Tierra Dorada

Wem ist sie noch nicht aufgefallen, die scheinbar nie endende Baustelle am ‘Barranco del Mal Nombre’, die bereits Kreisverkehre, komplette Straßenzüge und ein angefangenes Hotel beherbergt?

Ein Hotel ist bereits seit zwei Jahren im Rohbau , zu “bewundern”, direkt über dem Sandstrand an der Tierra Dorada, nördlich der Playa Esquinzo. Und dabei bleibt es scheinbar auch vorerst, denn so hat erst jüngst der Kanarische Verwaltungsgerichtshof in seinem Urteil verlauten lassen.

Tierra Dorada

Die dafür vergebene Lizenz für den Bau von zwei Hotels, einem der Kategorie 5-Sterne, ein zweites mit 4 Sternen und zusammen runde 1.000 Betten, stammt aus dem Jahre 2003. Die Gesamtfläche, die laut dem Bebauungsplan ‘Canalbión’, so der offizielle Name des besagten Terrains, zur Debatte steht, beläuft sich auf 646.300 Quadratmeter — mit einem touristischem Gesamtbauvolumen von 4 Hotels, die zusammen 2.699 Betten zählen sollen.

Stillgelegt wurde das Projekt aufgrund eines Antrags der kanarischen Regierung beim zuständigen Verwaltungsgericht wegen gleich mehrerer Vergehen gegen in jener Zeit geltendes Recht:

Der erste Grund: viele Tausende von Quadratmetern des besagten Grundstücks – freigegeben zur Bebauung, befanden sich INNERHALB des Naturparks ‘Parque Natural de Jandía’ !!!
Der zweite Grund: das Fehlen eines juristischen Gutachtens seitens der Gemeindeverwaltung, das benötigt wurde, um den dritten Grund, das Übergehen des seinerzeit geltenden ‘Moratoriums’ (absoluter Baustopp), verhängt von der kanarischen Regierung für alle Regierungsbezirke auf den Kanaren, zu rechtfertigen.

 Auch eine Verlängerung der Bau-Konzession – die nach der Lizenzvergabe innerhalb von zwei Jahren ohne Bauaufnahme oder zwei Jahren ohne Bauabschluss automatisch erlischt – seitens der neu gewählten Gemeindeverwaltung im Gemeindebezirk Pájara, wurde nicht akzeptiert. In einer Plenumssitzung der Inselregierung wurde sowohl die Gemeindeverwaltung in Pájara als auch die kanarische Regierung aufgefordert, die Lizenzen zu anullieren, da alle zeitlichen Limits abgelaufen seien.

Die Gemeinde Pájara wird sich damit wohl etwas schwer tun, hatte man für die Lizenzvergabe für die Bebauung doch runde 400.000.000 damaliger Pesetas, runde 2,4 Mio. der heutigen Euros, dem Gemeindesäckel gutschreiben können….!

Die Regierung auf Fuerteventura hat bereits die Messer zu einem ‘Duell mit der kanarischen Regierung’ vor dem Höchsten Kanarischen Verwaltungsgericht gewetzt…

Quelle : Fuerteventura Info Center
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Die läääängste Baustelle auf Fuerte

Die Nord-Süd-Straße, ausgehend von Corralejo, vorbei an Puerto del Rosario, dem Flughafen, Gran Tarajal, über Costa Calma bis Morro Jable: der Ausbau der Schnellstrasse geht langsam voran. Nach und nach werden kleinere Teilstücke für den Verkehr freigegeben. Im Norden ist gerade der Kostenvoranschlag für die Umgehungsstraße der Dünenlandschaft veröffentlicht worden (Wir berichteten in unserer Ausgabe vom Frühjahr 2002 von den ersten Überlegungen und Planungen für dieses Teilstück). 
Die bereitgestellten Gelder zur Ausführung belaufen sich auf über 30.000.000 €, die Bauarbeiten sollen im Frühjahr des kommenden Jahres zur öffentlichen Ausschreibung gelangen, und nach weiteren zwei Jahren Bauzeit soll die Umgehungsstraße für den Verkehr freigegeben werden. 
Die derzeitige Straße, die Dünenlandschaft von Corralejo durchquerend, wird dann für den Durchgangsverkehr geschlossen sein. Die Umgehungsstraße, in der derzeitigen Ausführung als Landstrasse geplant, soll, in nicht allzu ferner Zukunft, als Schnellstrasse ausgebaut werden. In den ersten Planungen sollte die Umgehungsstraße am Kreisverkehr am ‘Parque Holandés’ ins Inselinnere bis zum Kreisverkehr in ‘Morro Francisco’, ein paar Kilometer westlich von Corralejo, umgeleitet werden. Im aktuellen Plan beginnt die Umgehung bereits am Kreuz nach ‘La Caldereta’. Vor kurzem ist die Begradigung der Haarnadelkurve kurz vor ‘Puerto Lajas’ dem Verkehr freigegeben worden. Diese 180-Grad-Kurve in einer Senke war wohl mit eines der unfallträchtigsten Teilstücke auf dieser Straße.
Zum Süden hin gehen die Arbeiten wesentlich langsamer voran. Abgesehen von zwei Teilstücken zwischen ‘Tarajalejo’ und der Steigung nach dem Zoo ist noch kein weiterer größerer Fortschritt zu verlauten. Die unfallträchtige Kreuzung in La Lajita wurde in einen Kreisverkehr umgewandelt, und zur Zeit wird gerade die am Zoo in ‘La Lajita’ vorbeigehende Straße zur Erweiterung vorbereitet. Das wohl aufwendigste Projekt, die Brücke im ‘Barranco de Los Canarios’, wird den kompletten Taleinschnitt überspannen. Die meisten Brückenpfeiler stehen schon. 
Im weiteren Verlauf, oberhalb des Hotels ‘Club Tierra Dorada’, ist ein halber Berg abgetragen worden, und die Brücke im ‘Barranco del Mal Nombre’ scheint fertig zu sein. Eines der interessantesten und abenteuerlichsten Bauwerke ist die Brücke, die die Senke direkt vor der Siedlung ‘Esquinzo-Butihondo’ überspannen wird. Geschätzte 40 Meter hohe Brückenpfeiler lassen einen doch zweimal hinsehen. 
Die Bauarbeiten im Süden sind sehr wetterabhängig. Bei starkem Wind, und der ist ja in Fuerteventura nun mal nicht gerade selten, ist für die Brückenbauer die Einschalung so gut wie unmöglich. Die unstabile Wetterlage in diesem Winter hat die Ausführung kräftig in Verzug gebracht.
Aber da gibt es doch das alte deutsche Sprichwort: Was lange währt, wird endlich gut!

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