Offizieller Antrag von Fred Olsen für den Süden von Fuerteventura
Der Generaldirektor der Reederei Fred Olsen, Guillermo Van de Waal, hat gegenüber dem Regierungspräsidenten von Fuerteventura, Mario Cabrera, bestätigt, dass seine Schifffahrtsgesellschaft sowohl bei der Hafenbehörde von Las Palmas, als auch bei der zuständigen Dienststelle der Kanarischen Regierung die Genehmigung beantragt hat, um mit dem Verkehr zwischen den Häfen Morro Jable und Las Palmas beginnen zu können, sobald die Bauarbeiten zur Verbesserung der Infrastruktur, im Auftrag der Kanarischen Regierung, abgeschlossen sind. Dabei geht es um den Einsatz einer Schnellfähre, die Fred Olsen schon auf anderen Routen zwischen den kanarischen Inseln im Einsatz hat, und die täglich mehrere Verbindungen ermöglicht.
Mario Cabrera ist der Ansicht, dass die Bewilligung dieser neuen Linie einen Sprung nach vorne bedeutet, in Qualität und Dienstleistung für den Personen- und Fahrzeugtransport. Sie wird den Verbindungsring zwischen allen Inseln schließen. Aktuell bestehen Expressverbindungen zwischen Corralejo und Playa Blanca (Lanzarote) sowie zwischen Gran Canaria, Teneriffa und dem Rest der Inseln. Für die einzig noch fehlende zwischen Fuerteventura und Gran Canaria wurde jetzt der Antrag offiziell gestellt, um das Angebot zu komplettieren.
Der Präsident der Inselregierung von Fuerteventura erklärt, dass Fred Olsen damit starten würde, täglich mehrere Verbindungen zur Verfügung zu stellen. Aber auch die Tatsache, dass die Fähre über Nacht in Morro Jable bleibt, ist sehr wichtig und bringt eine deutliche Verbesserung, denn somit könnte man schon zu Tagesbeginn eine Fahrt nach Las Palmas anbieten. Aufgrund der Schnelligkeit der Fähre sind noch zwei weitere Fahrten täglich geplant, sowohl für Passagiere als auch für Fahrzeuge.
Mario Cabrera führt aus, dass es noch keinen festen Termin für den Beginn der neuen Fährverbindung gibt, obwohl die Regierung der Kanarischen Inseln schon 5 Millionen Euro per Eilbeschluss für die Ausbauarbeiten des Hafenbeckens von Morro Jable bereitgestellt hat. Außerdem hat die Reederei Fred Olsen bei der lokalen Hafenverwaltung die Genehmigung für den Betrieb und den Verkauf von Fahrscheinen im Hafen von Morro Jable beantragt.
Mario Cabrera erinnerte daran, dass es in den letzten Monaten weitere Angebote von Schifffahrtsgesellschaften gab, die ebenfalls eine Linie von Morro Jable aus starten wollten, doch bisher kam dabei nichts Konkretes heraus. Im Unterschied zu jenen Angeboten handelt es sich bei Fred Olsen um eine auf den Kanaren ansässige Firma, die sich seit vielen Jahren durch Personenverkehr einen guten Namen gemacht hat. “Deshalb denken wir”, so Mario Cabrera, “dass ihr Angebot vollkommen seriös ist und vertrauen darauf, dass es gut voran gehen wird, wenn erst einmal die Bauarbeiten abgeschlossen sind und die zuständige Verwaltung sie autorisiert. Es wird eine sehr wichtige Verbesserung der Verkehrsverbindungen darstellen, nicht nur für den Süden von Fuerteventura, sondern für die gesamte Insel”.
Quelle : Fuerteventura Info Center




