Walskelett an der Avenida in Jandia

Im Süden, am langen Strand von ‘El Matorral’ in Jandía, ist seit längerem reges Treiben zu beobachten. Zwei hohe, polierte Stahlsäulen machten den Anfang, inzwischen ist auch der Großteil des Skeletts eines 16-Meter-Pottwals darauf installiert.

Der relativ kleine Wal war vor etwas mehr als einem Jahr an der Küste von ‘Matas Blancas’ (nördlich von Costa Calma) gestrandet; nachdem er vorher eines natürlichen Todes auf hoher See gestorben und an die Ostküste angeschwemmt worden war.

Das Skelett wurde vom Meeresbiologiezentrum auf Fuerte präpariert. Dazu wurde der verendete Pottwal über mehrere Monate in ‘picón’ (den kleinen schwarzen Lavasteinchen) eingegraben. Der ‘picón’ entzieht dem toten Tier die Flüssigkeit und verhindert den Verwesungsgeruch. Nach diesem Prozess wurden die Knochen von den Resten befreit, einbalsamiert und präpariert.

Der erste Wal wurde bereits vor mehreren Jahren bei den Salzsalinen in ‘Salinas del Carmen’ im Gemeindegebiet von Antigua aufgestellt. Weitere werden folgen in Gran Tarajal (kleiner Tümmler), am südlichsten Leuchtturm der Insel, beim Örtchen
‘Puertito de la Cruz’ (Delfin) und am Leuchtturm in äußersten Norden, am ‘Faro de Tostón’ in El Cotillo. Dazu sei noch angemerkt, dass dieser Leuchtturm ab dem Frühjahr als Museum zu besuchen sein wird.

Quelle : Fuerteventura Info Center
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