Radiosender Aguacabra in Erklärungsnöten
Die sozialistische Partei im südlichsten Regierungsbezirk von Fuerteventura, Pájara, hat eine Untersuchung wegen Irregularitäten bei der Gründung der Stiftung ‘Aguacabra’ gefordert.
Im Vorfeld der Kreiswahlen sieht die Parteivertretung wohl eine Wettbewerbsverzerrung, da die “sektenähnliche Strukturierung” der Besetzung des mit Steuergeldern finanzierten TV-Senders der Stiftung gleichen Namens lediglich Personal aus den Mitgliedsreihen der ‘Coalition Canaria’, der politischen Gegenpartei, beschäftigt. Zudem fragt man über den Verbleib von 600.000 €, die zur Finanzierung der notwendigen Materialien des Fernsehsenders geplant und genehmigt waren, sowie weiterer rund 150.000 €, die jährlich zu seinem Unterhalt anfallen sollen, obwohl der Stiftung das erste Stockwerk mit allen notwendigen Installationen der ‘Casa de la Cultura’, dem Kultur-Zentrum in Morro Jable, kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde, und, je nach Notwendigkeit auch über Verwaltungsangestellte verfügen könne.
Hinter vorgehaltener Hand fragte man auch über den Verbleib der Werbeeinnahmen, die eigentlich zur Finanzierung des Projekts gedacht waren. Und letztendlich wurde moniert, dass, obwohl TV Aguacabra bereits sendet, es noch nicht gelungen ist, eine vernünftige Sendestruktur zu präsentieren.
Quelle : Fuerteventura Info Center




